Sanierung in Hamburg: Wohnungs- und Haussanierung aus einer Hand

Sanieren heißt: Substanz retten, nicht nur Oberfläche verschönern. Genau das unterscheidet eine Sanierung von einer reinen Renovierung – bei der geht es eher um frische Farbe, neuen Bodenbelag, ein bisschen mehr Glanz. Bei einer Sanierung steckt meistens ein handfestes Problem dahinter: Feuchtigkeit in der Wand, eine Heizung, die nicht mehr mitkommt, Leitungen aus den Siebzigern, Fenster, durch die im Winter der Wind pfeift.

In Hamburg trifft das erstaunlich viele Häuser. Ein großer Teil der Wohngebäude in der Stadt – von den Backsteinbauten in Eimsbüttel über die Siedlungshäuser in Barmbek bis zu den Altbauwohnungen in Eppendorf oder Ottensen – stammt aus einer Zeit, in der Wärmedämmung noch kein Thema war.

Wer heute saniert, bringt sein Zuhause meist gleich auf zwei Ebenen nach vorne: technisch und energetisch. Die Bausubstanz bleibt erhalten, der Wohnstandard steigt.

Wann eine Sanierung wirklich nötig ist

Die Gründe, aus denen sich Eigentümer und Vermieter in Hamburg bei uns melden, wiederholen sich erstaunlich oft:

  • Feuchte Wände oder ein muffiger Keller nach Starkregen
  • Ein Bad aus den Achtzigern, das weder optisch noch technisch mithält
  • Fenster und Fassade, durch die im Winter spürbar Wärme entweicht
  • Elektrik und Leitungen, die den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen
  • Altbauten mit Denkmalschutz-Auflagen, bei denen jeder Schritt mit dem Amt abgestimmt sein will

Steckt Feuchtigkeit im Spiel, lohnt sich vorher ein Blick auf unsere Seiten zur Bautrocknung oder Kellertrockenlegung. Bevor gedämmt, gestrichen oder gefliest wird, muss die Bausubstanz trocken sein – alles andere hält nicht lange, egal wie sauber danach gearbeitet wird.

Die Sanierungsarten im Überblick

Nicht jede Sanierung ist gleich groß. Damit Sie besser einordnen können, wo Ihr Vorhaben hingehört, hier die gängigen Begriffe – so, wie sie in der Praxis tatsächlich verwendet werden.

Komplettsanierung

Bei einer Komplettsanierung laufen mehrere Gewerke parallel oder kurz hintereinander: neue Elektrik, neue Bäder, frische Böden, oft auch neue Fenster. Ziel ist eine spürbar bessere Wohnqualität in möglichst kurzer Bauzeit. Die tragende Struktur bleibt dabei in der Regel unangetastet.

Kernsanierung

Hier geht es einen Schritt weiter: Das Gebäude wird bis auf die tragenden Wände zurückgebaut. Dach, Fassade, Fenster, Leitungen und Heizsystem werden komplett erneuert. Sinnvoll ist das vor allem bei Altbauten, deren Bausubstanz stark angegriffen ist oder bei denen mehrere größere Maßnahmen ohnehin fällig wären. Während der Bauzeit ist das Objekt meist nicht bewohnbar.

Altbausanierung

Hamburger Altbauten haben Charme – hohe Decken, Stuck, alte Dielen – aber auch ihre Tücken: einfach verglaste Fenster, dünne Wände, veraltete Technik. Bei einer Altbausanierung geht es darum, genau diesen Charakter zu bewahren und gleichzeitig auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Steht das Gebäude unter Denkmalschutz, arbeiten wir eng mit dem zuständigen Amt zusammen, damit Optik und Auflagen zusammenpassen.

Wohnungssanierung und Haussanierung

Der Unterschied liegt im Zuschnitt: Bei einer Wohnungssanierung sanieren wir eine einzelne Einheit innerhalb eines Mehrfamilienhauses – oft mit Rücksicht auf Hausverwaltung, WEG-Beschlüsse oder Mieter im selben Haus. Eine Haussanierung betrifft das gesamte Gebäude, meist bei Einfamilien- oder Doppelhäusern in Wandsbek, Volksdorf oder Blankenese, wo Eigentümer über das ganze Objekt entscheiden.

Energetische Sanierung

Dämmung, neue Fenster, ein moderner Heizungstausch – das senkt Heizkosten und macht ein Haus zukunftsfähiger. Wir setzen die handwerkliche Seite davon fachgerecht um. Für die Frage, welche Förderung dazu passt, empfehlen wir zusätzlich einen zertifizierten Energieberater – dazu unten mehr.

Was kostet eine Sanierung in Hamburg?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht – zu unterschiedlich sind Zustand, Umfang und Ansprüche. Als grobe Orientierung für eine Komplettsanierung ohne Luxusausstattung rechnen die meisten Betriebe in Hamburg mit etwa 800 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter. Einzelne Maßnahmen wie eine neue Elektrik, ein neues Bad oder frische Fenster liegen naturgemäß deutlich darunter.

Was den Preis am Ende wirklich treibt: der Zustand der Bausubstanz, ob Wände durchbrochen werden müssen, wie viel Technik erneuert wird und wie aufwendig Entsorgung und Gerüst ausfallen. Bei denkmalgeschützten Altbauten kommen oft noch behördliche Auflagen dazu, die zusätzlichen Aufwand bedeuten.

Eine erste Hausnummer für Ihr eigenes Projekt liefert unser Kostenrechner. Für eine wirklich belastbare Zahl schauen wir uns die Lage aber lieber einmal vor Ort an – kostenlos und unverbindlich.

Baugenehmigung: Wann wird's amtlich?

Nicht jede Sanierung braucht einen Gang zum Amt. Reine Instandsetzung – zum Beispiel ein neues Bad ohne Eingriff in tragende Wände – ist in der Regel genehmigungsfrei. Anders sieht es aus, sobald tragende Wände durchbrochen werden, ein Dachausbau mit Gauben ansteht, sich die Fassade sichtbar verändert oder das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Dann ist das zuständige Bauprüfamt im jeweiligen Hamburger Bezirk gefragt.

Unser Rat aus der Praxis: lieber einmal zu früh nachfragen als mittendrin einen Baustopp riskieren. Bei der Einschätzung, ob eine Anzeige oder eine echte Genehmigung nötig ist, unterstützen wir Sie und ziehen bei Bedarf einen Statiker hinzu.

Ablauf einer Sanierung – und warum die Reihenfolge der Gewerke entscheidet

Eine Sanierung besteht selten aus einem einzigen Handgriff. Meistens sind Elektriker, Maler, Fliesenleger und Bodenleger nacheinander im Spiel – und genau da entscheidet sich, ob ein Projekt glatt läuft oder ins Stocken gerät. Wird zuerst gestrichen und danach der Boden verlegt, gibt es Nacharbeit. Wird die Elektrik erst nach dem Verputzen geplant, müssen Wände wieder aufgestemmt werden.

So läuft ein Sanierungsprojekt bei uns ab:

  • 1Unverbindliche Besichtigung vor Ort – wir schauen uns die Bausubstanz an und hören zu, was Sie sich vorstellen.
  • 2Beratung zu Umfang, sinnvoller Reihenfolge der Gewerke und realistischem Zeitrahmen.
  • 3Angebot mit klarer Kostenaufstellung, ohne versteckte Posten.
  • 4Umsetzung durch unser Team, koordiniert über alle Gewerke hinweg.
  • 5Abnahme – erst wenn Sie zufrieden sind, ist für uns Feierabend.

Seit 1999 sind wir in Hamburg genau für diese Koordination bekannt. Wohnungsbaugesellschaften und Architekturbüros, die wiederholt mit uns arbeiten, wissen: Bei uns laufen die Gewerke nicht aneinander vorbei, sondern ineinander.

Wie lange dauert eine Sanierung?

Auch das hängt stark vom Umfang ab, ein paar Richtwerte aus der Praxis: Eine Badsanierung dauert meist zwei bis vier Wochen. Eine Wohnungssanierung – je nachdem, ob teilweise oder komplett – liegt zwischen vier und zwölf Wochen. Bei einer Haussanierung sollten Sie je nach Umfang drei bis neun Monate einplanen. Materialverfügbarkeit, Genehmigungsverfahren und Überraschungen im Bestand können das verlängern. Mit realistischer Planung und Puffer lassen sich Termine trotzdem verlässlich halten.

Fördermöglichkeiten kurz erklärt

Wer bei einer Sanierung energetisch nachrüstet – Dämmung, neue Heizung, neue Fenster – kann unter Umständen Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite über KfW oder BAFA nutzen, ergänzt durch regionale Programme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank. Wie hoch die Förderung im Einzelfall ausfällt, hängt von Maßnahme, Effizienzstandard und Fachplanung ab. Wir sind Handwerker, keine Energieberater – bei der handwerklichen Umsetzung sind wir aber gerne dabei und stimmen uns mit Ihrem Energieberater oder Ihrer Bank ab, damit die Förderung nicht an der Ausführung scheitert.

Worauf es bei einer Sanierung wirklich ankommt

Bei der Materialwahl gehen wir pragmatisch vor: nicht das billigste, aber auch nicht das teuerste, sondern das, was für den jeweiligen Einsatzort tatsächlich Sinn ergibt. Ein Kellerraum braucht andere Materialien als ein Altbau-Wohnzimmer mit Stuckdecke.

Genauso wichtig: eine aufgeräumte Baustelle und klare Kommunikation. Wenn sich während der Arbeiten etwas ändert – und das passiert bei Sanierungen fast immer, sobald die ersten Wände geöffnet sind – erfahren Sie es von uns, bevor es zum Problem wird. Kein wochenlanges Rätselraten, kein Baustellen-Chaos ohne Ansprechpartner.

Bei einer unverbindlichen und kostenlosen Besichtigung Ihres Bauvorhabens beraten wir Sie und zeigen auf, welche Möglichkeiten Sie haben, Ihre Altbauwohnung oder Ihr Haus fachgerecht zu sanieren.

Telefonisch sind wir Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr erreichbar. Per Online Anfrage 24 Stunden am Tag.

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